Unter Supervision verstehe ich einen professionell angeleiteten Prozess, in dem es neben emotionaler Entlastung darum geht, neue Impulse für mitgebrachte berufliche Fragestellungen zu gewinnen – „raus aus der punktuell gefühlten Sackgasse, aufs freie Feld der Handlungsmöglichkeiten“.
Supervision dient der Reflexion des eigenen beruflichen Handelns sowie der diesem zugrunde liegenden Einstellungen und Haltungen. Diese können dabei hinterfragt, erweitert oder fachlich überprüft werden. Im Fokus stehen sowohl konkrete berufliche Situationen als auch die Perspektiven, aus denen heraus gehandelt wird.
Im Mittelpunkt stehen einzelne berufliche Situationen und Fragestellungen im Umgang mit einem bestimmten jugendlichen oder erwachsenen Klienten, Patienten, Paar, einer Familie oder zu Betreuenden. Das eigene professionelle Handeln kann dabei betrachtet und reflektiert werden.
Diese Form richtet sich auf konkrete fachliche Themen, etwa im Zusammenhang mit Kinderschutzfällen oder mit Suizidalität bei einem Klienten oder Patienten.
Hier geht es um eigene Themen, Herausforderungen oder Begrenzungen, die im beruflichen Kontext wirksam werden und das professionelle Handeln beeinflussen können.
Der Fokus liegt auf der Zusammenarbeit im Team. Dies kann die Benennung bestehender Konflikte, den konstruktiven Umgang mit diesen sowie deren Klärung umfassen. Ebenso können Abstimmungsprozesse, fachlich-inhaltliche Vorgehensweisen und organisatorische Abläufe reflektiert werden.
Dieses Angebot richtet sich insbesondere an neu zusammengesetzte Teams und dient der Unterstützung einer konstruktiven Kommunikation und Zusammenarbeit.
Thematisiert werden Fragestellungen, die den jeweiligen Verantwortungsbereich betreffen, zum Beispiel Mitarbeiterführung, Personalentwicklung oder Veränderungsprozesse.
Wenn Sie überlegen, Supervision in Anspruch zu nehmen, können wir in einem ersten Gespräch gemeinsam klären, ob und wie ich Sie dabei unterstützen kann.